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Die Fremdevaluation im Schuljahr 2011/12

Die Fremdevaluation ist ein Verfahren zur Einschätzung der Qualität von Schulen. Alle allgemeinen Schulen in Baden-Württemberg haben laut Schulgesetz die regelmäßige Pflicht, selbst ihre Qualität zu sichern, zu entwickeln und zu überprüfen (Selbstevaluation). Für alle Schulen gilt, dass die Ergebnisse ihrer Bildungs- und Erziehungsarbeit aber auch von außen bewertet werden (Fremdevaluation). Sie wird von eigens für die Fremdevaluation ausgebildeten Referenten für Qualitätsentwicklung und Evaluation, mit Hilfe festgelegter Qualitätskriterien durchgeführt und ist eine Dienstleistung des Landesinstitutes für Schulentwicklung.

Der Prozess der Fremdevaluation

Als eine der ersten Schulen im Karlsbader Bereich wurden wir gleich in der 2. Schulwoche nach den Sommerferien 2011 fremdevaluiert. Mit der Benachrichtigung des Evaluationstermins im Mai 2011 wurde die Schule auch aufgefordert, eine umfangreiche schulische Qualitätsdokumentation vorzulegen, mit der sich die Evaluatoren ein erstes Bild der Schule machen konnten. Außerdem wurden in Onlinebefragungen von Lehrkräften, Schülern und Eltern vielfältige Informationen über die Schule schon im Vorfeld gesammelt.

Am 20./21.9. 2012 kam das Evaluationsteam dann zwei ganze Tage zu uns an die Schule, führte mit der Schulleitung einen ausgiebigen Schulhausrundgang durch, beobachtete alle Klassen und Lehrer in Unterrichtssituationen und interviewte in mehreren Gruppen Schüler, Eltern, Lehrer und Schulleitung.

Die Auswertung

Für die Auswertung wurden die Daten aus den verschiedenen Erhebungsverfahren merkmalsweise zusammengeführt und in die Bereiche Unterricht, Professionalität der Lehrkräfte, Schulführung und Schulmanagement, innerschulische und außerschulische Partnerschaften und Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung eingeteilt. Die Bewertung erfolgte dann in den vier Stufen Entwicklungsstufe, Basisstufe, Zielstufe und Exzellenzstufe. Die Zielstufe ist die Stufe, die von allen Schulen in allen Bereichen angestrebt werden soll, und die eine gut funktionierende Praxis unter den spezifischen Rahmenbedingungen ausdrückt.

Zusammenfassend bekamen wir ein umfangreiches Bild einer gut aufgestellten und gut funktionierenden Schule gespiegelt, in dem wir uns sehr gut wiederfanden. In den meisten der 22 Einzelbewertungen konnten wir die Zielstufe erreichen. In 7 Teilbewertungen übertrafen wir sogar das Ergebnis und wurden mit der Exzellenzstufe bewertet. In wenigen Bereichen müssen wir noch nachbessern.

Besonders gelobt wurde unter anderem im Bericht das gute Klima von Achtung und Wertschätzung an der Schule, die gute Förderung der personalen und sozialen Kompetenzen der Schüler, das gut harmonierende und professionell zusammenarbeitende Kollegium der Schule, das Vertrauen der Eltern in die Schule, sowie die engagierte Schulleitung. Aber auch die schön renovierte Schule mit seinem schlüssigen Gebäude- und Raumkonzept und seinen vielen Bewegungsmöglichkeiten in den Pausen fand große Anerkennung.

Empfehlungen

Trotz des insgesamt sehr positiven Ergebnisses gibt es für uns selbstverständlich auch noch Bereiche der Weiterarbeit. So wurde uns empfohlen, Formen des selbstgesteuerten und aktiven Lernens noch mehr in den Unterrichtsalltag zu integrieren, die begonnenen Differenzierungsformen weiter auszubauen und den Schülern mehr Möglichkeiten der Selbsteinschätzung einzuräumen.

Zielvereinbarung

In einer Zielvereinbarung mit der Schulaufsichtsbehörde wird die weitere Qualitätsarbeit an der Schule für die nächsten Jahre momentan vom Kollegium geplant und festgelegt.

In Anlehnung an den Ausspruch des Unternehmers Philipp Rosenthal: „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“ hat sich das Kollegium vorgenommen, nicht müde zu werden, die Schule weiterzuentwickeln.